Dentinadhäsive Rekonstruktion

Die Füllstoffe setzen sich zu 85 bis 90 % aus sogenannten Makrofüllern und zu 10 bis 15 % aus Mikrofüllern zusammen. Dieses Gemisch ist zunächst weich und kann deshalb gut in den Zahn eingebracht werden. Unter Einwirkung von UV-Licht härtet das Material aus. Sie sind zahnfarben und fallen deshalb nicht auf. 

Besonders bei Karies an Frontzähnen, am Zahnhals oder bei kleinen Läsionen an Kinderzähnen hat sich die dentinadhäsive Rekonstruktion bewährt. Durch immer weiter verfeinerte Verfahren kann diese nun auch sicher im Seitenzahnbereich verwendet werden.

Sie wird in sogenannter Mehrschicht-Technik eingebracht - dieses Verfahren verspricht die beste Haltbarkeit. Zuerst werden die Wände rund um die Kavität leicht angeätzt und dadurch etwas aufgerauht. Unter absolut trockenen Bedingungen wird ein sogenannter Primer sowie ein Haftmittel aufgebracht, danach wird der Kunststoff in dünnen Schichten aufgetragen und Schicht für Schicht unter Licht gehärtet. Zum Schluß werden die Füllung und der Übergang noch einmal glattpoliert. 

Dentinadhäsive Restaurationen sind keine Kassenleistung und deshalb für den Patienten zuzahlungspflichtig.